Redner und Referenten 2010

Séverine Arsène, Ph.D., Sciences Po, Paris, ist Teaching Fellow an der Universität Lille 3 und war davor mit einem Forschungsstipendium im Orange Labs Beijing tätig. Ihre Promotionsarbeit trägt den Titel “When Internet users speak out. Social norms and mobilizations”.
Katrin Altmeyer leitet seit Mai 2006 Katrin Altmeyer die Aktivitäten der Heinrich Böll Stiftung in China. Zuvor war sie mehr als vier Jahre in Peking tätig, zuletzt als Leiterin der Marketing- und Kommunikationsabteilung des WWF China. Katrin Altmeyer kam Anfang 2002 im Rahmen des Expertenprogramms von GTZ/CIM nach Peking, um lokale Umweltorganisationen zu unterstützen. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaft und Ethnologie in München und Berlin war Frau Altmeyer zehn Jahre als Fernsehjournalistin für das internationale Programm der Deutschen Welle tätig, danach arbeitete sie mehrere Jahre als Medienspezialistin für die Umweltorganisation WWF in Deutschland.
Ban Wei, arbeitet seit 1991 als Journalist bei Xinhua, der größten (staatlichen) Nachrichtenagentur Chinas. Bereits 1994 trat er seine erste Station im Ausland an und war als Korrespondent in Genf tätig. 1997 wechselte Ban Wei dann nach Bonn, wo er bis 1998 tätig war. Von 2004 bis 2007 war er dann als stellvertretender Büroleiter von Xinhua in Washington DC bevor er als Büroleiter nach Berlin wechselte.
Sven Hansen, 49, ist seit 1997 Asien-Redakteur der taz (die tageszeitung) in Berlin. Er studierte an der FU Berlin Politologie und an der Universität Malmö (Schweden) Communication for Development. Er arbeitete mehrere Jahre als freier Journalist (u.a. in Hongkong) und ist in verschiedenen entwicklungspolitischen Aktionsgruppen aktiv, u.a. baute er das Asienhaus in Essen mit auf. Zuletzt veröffentlichte er in der Reihe Edition Le Monde diplomatique die Hefte “China – Verordnete Harmonie, entfesselter Kapitalismus” (2007) und “Indien – Die barfüßige Großmacht” (2010).
Jia Zhiping ist derzeit tätig als Dolmetscher und Übersetzer für Gerichte und Notare in Berlin. Zuvor war er nach einem Germanistik-Studium an der Beijing-Universität Nachrichtenredakteur bei der Nachrichtenagentur Xinhua, von 1987 bis 1989 in der DDR. Nach 1989 arbeitete er zudem einige Jahre als freier Journalist.
Dr. Heinrich Kreft, geb. 1958, ist außenpolitischer Berater der CDU/CSU-Fraktion im deutschen Bundestag. Während seiner langjährigen Laufbahn im Auswärtigen Amt war er unter anderem von 1991 bis 1994 in Tokyo und von 2001 bis 2004 in Washington tätig. Danach übernahm er für zwei Jahre die stellvertretende Leitung des Planungsstabs im Auswärtigen Amt. Dr. Heinrich Kreft verfasste zahlreiche Publikationen, auch zur chinesischen Politik und Wirtschaft.
Liu Yang (??), geb. 1976, lebt seit 1990 in Deutschland. Nach ihrem Studium in Bristol und Berlin arbeitete sie mit bekannten Designern wie Birdsall, Manns, Chermayeff und Geismar zusammen. Seit 2004 baute sie YANG LIU DESIGN in Berlin auf. Liu Yang erlangte große Bekanntheit durch ihre Piktogramm-Serie “Ost trifft West” und gewann zahlreiche nationale und internationale Preise, darunter mehrmals den red dot award und 2008 den bundesdeutschen Designpreis. Ausstellungen führten sie unter anderem nach Deutschland, Japan, Mexiko, China und in die USA.
Johannes Pflug, MdB, ist gelernter Diplomingenieur (FH) für Vermessungstechnik. Nach einem Studium an der Universität Dortmund (Physik und Volkswirtschaftslehre) war er bei den Stadtwerken Duisburg beschäftigt und gehörte zwischen 1980 und 1998 dem Landtag von Nordrhein-Westfalen an. Seit 1998 ist Johannes Pflug Mitglied des Deutschen Bundestages und ist dort unter anderem Vorsitzender der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe.
Sophia Seiderer arbeitet in Berlin für die Zeitung „Die Welt“. Seit Januar 2009 ist sie Journalistenschülerin an der Axel Springer Akademie. Nach ihrem ersten Studienabschluss in Kommunikationswissenschaften in München hat sie am University College London und an der School of Oriental and African Studies in London einen Masterstudiengang in European History und Chinese Studies absolviert. Im Jahr 2006 war sie als Praktikantin für die Delegation der EU Kommission in Peking für sechs Monate in China. Das Medienbotschafter-Programm der Robert-Bosch-Stiftung führte sie im Herbst 2009 ein weiteres Mal nach China (Tsinghua Universität und Praktikum bei der Xinhua Nachrichtenagentur).
Dr. May-Britt Stumbaum ist Senior Research Fellow und Leiterin des EU-China-Projekts des Stockhom International Peace Research Institute. Zuvor arbeitete sie am Weatherhead Center der Universität Harvard und davor für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin sowie für weitere Think Tanks in Paris, Stockholm und Peking. Studiert hat Dr. Stumbaum an der London School of Economics, promoviert wurde sie in Berlin (Freie Universität).

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *