Unsere Jury des Essaywettbewerbs 2009

Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin ist seit 2005 Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag, wo sie die SPD für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen seit 1972 vertritt. Seit 1996 ist die Rechtsanwältin auch als Professorin am Otto-Suhr-Institut der Freien Universtität Berlin tätig. Während ihrer Amtszeit als Bundesjustizministerin im Kabinett Schröder (1998 bis 2002) wurde der deutsch-chinesischen Rechtsstaatsdialog ins Leben gerufen.
Prof. Dr. Thomas Heberer, geb. 1947, ist einer der führenden deutschen Chinawissenschaftler. Er ist Professor für Politik Ostasiens an der Universität Duisburg-Essen sowie u.a. Mitglied des Vorstandes der Asienstiftung in Essen und Mitglied des Advisory Board des Europe China Academic Network der Europäischen Kommission. Seine Forschung beschäftigt sich vorrangig mit den politischen, sozialen und instututionellen Wandlungsprozessen in der VR China, ferner mit der Minoritätenpolitik und den strategischen Interessen von Gesellschaftsgruppen.
Dr. Jürgen Heraeus, geb. 1936, ist Präsidiumsmitglied des BDI, Vorsitzender des Arbeitskreises China im Asien Pazifik Ausschuss (APA) der Deutschen Wirtschaft und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Heraeus Holding GmbH. Zudem ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats der GEA Group AG und der Messer Group GmbH. Dr. Heraeus studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität München und war für verschiedene Heraeus Tochtergesellschaften tätig, bevor er 1970 in die Geschäftsleitung der W. C. Heraeus GmbH berufen wurde und später den Vorsitz der Geschäftsleitung der Heraeus Holding GmbH übernahm.Herr Dr. Heraeus wird uns leider aufgrund seiner kurzfristigen Berufung in das Beratergremium des Deutschlandfonds und der damit verbundenen zeitlichen Belastung nicht mehr als Jurymitglied zur Verfügung stehen können. Dennoch wünscht er dem Essaywettbewerb auch weiterhin viel Erfolg.
Dr. Carsten Krause, Sinologe und Geschaeftsfuehrer des Konfuzius-Instituts in Hamburg.
Andreas Lorenz war von 1982 bis 1986 »Spiegel«-Korrespondent in Moskau. 1988 zog er zum ersten Mal nach Peking und erlebte unter anderem das blutige Ende der Studentenproteste am 4. Juni 1989. Sein Weg als Auslandskorrespondent führte ihn 1991 nach Warschau, wo er über Polen und die Baltischen Staaten nach der Wende berichtete. 1996 ging er nach Bangkok. Seit 1999 lebt er in China, wo er für den »Spiegel« berichtet.
Prof. Dr. Meng Hong (孟虹) gilt als Kennerin beider Kulturen. Während ihres langjährigen Studien- und Berufsaufenthalts in Deutschland lehrte und forschte sie an der HU, TU und FU Berlin und war Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag. Im September 2005 übernahm sie eine Professur an der renommierten Renmin-Universität in Peking für den Fachbereich Deutschlandstudien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind vorrangig die gesellschaftliche und politische Entwicklung in den deutschsprachigen Ländern, europäische Integration und die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und China. Zu ihren Publikationen zählen u.a. „Das Auslandsstudium von Chinesen in Deutschland (1861-2001)“ und „Chinesen in Berlin“.
Jörg Wuttke ist Chef-Repräsentant der BASF in China. Er hat bereits seit 1988 beruflich mit China zu tun, ist Gründungsmitglied der Deutschen Handelskammer in China und war von 2001-2004 ihr Vorsitzender. Seit April 2007 ist er Präsident der Europäischen Handelskammer in China und  seit dem Jahre 2008 Mitglied des China-Beirats der Robert Bosch Stiftung. Er lebt derzeit in Peking.

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